Samstag, 1. November 2008

Von Wasserfaellen, netten Franzosen und zwei Briten

Hey Ihr!

Also die fuenfte Woche in Bamenda brachte eine grosse neuigkeit : seit Donnerstag wohne ich mit zwei britischen Freiwilligen zusammen, die auch in meiner Organisation arbeiten und die jetzt fuer zwei monate mit mir wohnen werden, was ich ziemlich, ziemlich gut finde nach den ganzen problemen um das alleinewohnen…

Ansonsten war die Woche nicht ganz so spannend, langsam wird alles ein wenig alltag. Am Sonntag wr ich noch mit Catie, meiner “Cousine” im gebiet um bamenda herum wandern, unter anderem zu einem richtig schoenen wasserfall der fast direkt in der stadt liegt und ein richtig gutter ort ist um mal zu entspannen unter der woche. Die arbeit war vor allem auf die vorbereitungen auf den unterricht in den grundschulen, der naechste woche beginnt,konzentriert. Hab mit Yvonne module erstellt und durchgesprochen, die wir dann im unterricht mit den kindern durchnehmen. Hatte dann auch das erste mal einen kulturcrash in der arbeit, als wir das modul zur praevention von teenage pregnancy durchgesprochen haben was ich erstellt habe und was sich hauptsaechlich eben auf die arten der verhuetung konzentriert hat, was Yvonne nicht wirklich recht war. Haben dann lange diskutiert ob es gut is nur abstinenz als praeventionsmoeglichkeit zu unterrichten, was ich persoenlich nicht wirklich sinnvoll finde, aber Yvonne meinte wir koennten die kinder nicht indirect dazu verleiten vor der ehe sex zu haben, zumindestens hat sie angst dass die eltern sich beschweren wuerden, was ich mir muss ich sagen auch gut vorstellen kann. Trotzdem hatten wir eine lange discussion weil ich es ziemlich schwierig finde zu verkraften dass wir nur abstinenz unterrichten und die kindern aber in den naechsten jahren wenn sie etwas aelter sind nicht aufgeklaert werden ueber verhuetungsmittel die ja schon die realistischere praevention sind meiner meinung nach, naja irgendwie muss ich das jetzt erstmal schlucken, vielleicht finden wir ja nen kompromiss…das war so der kulturschock diese woche, der sich eh ein wenig bemerkbar macht im moment. Manchmal sind meine nerven einfach ziemlich ueberreizt wenn ich durch die stadt lauf und ueberall einfach auf neues stosse und die ganzen neuen eindruecke zu verarbeiten is schon nicht so leicht.

Am Dienstag waren dann noch Sonja und aline vom ded da und haben lea und mich besucht. Konnten viele sachen besprechen und hatten abends dann noch zusammen dinner in nem guten restaurant in dem bundesliga im fernsehen life, ich glaub leverkusen – Bremen. Is ganz lustig dass im kamerunischen restaurant zu sehn und auch ganz schoen ein bisschen heimatzu augen zu bekommen (auch wenn ein fussballstadion jetzt auch nich der hammer is). Ham zum dinner dann noch sabine eine entwicklungshelferin in bafoussam und ihren franzoesischen freund getroffen die beide sehr nett waren, hab mich mit Pierre ziemlich gut verstanden und wenn ich irgendwann in paris bin wo er wohnt und arbeitet werd ich ihn auf jeden besuchen..

Ansonsten jo hatte ich immer mal meine hoehen und tiefen wie immer eigentlich, aber im grossen und ganzen wirds jetzt immer einfacher, auch weil jetzt die briten da sind und ich mit ihnen meine wohnung ziemlich ausbauen werden, mit drei schraenken, nem neuen fussboden, regalen und nem schreibtisch..wird dann alles ein wenig haeuslicher..

Heut werd ich noch nji mit Gerald in der uni besuchen und auch bei ihm uebernachten bevor Gerald und ich dann hoffentlich morgen nahc bafut, ein kleines dorf hire in der naehe mit alten palaesten und sehenswuerdigkeiten, also so richtig touristenstyle, fahren werden. Naechstes wochenende gehts dann endlich nach buea am fuss von mount Cameroon (4500 meter hoch) und von dort Samstags nach limbe an den schwarzen strand (vulkansand). Werd mit Gerald, lea, nico und katharina fahren und in buea zwei kamerunische freunde und lea und jannik treffen die auch mit dem ded hier sind und die ich dann auch 6 wochen nich gesehen hab. In limbe treffen wir dann janna und geniessen hoffentlich sonnenschein und strand=) (um euch ein wenig neidisch zu machen). Naja gut soviel zu der woche, achja im radio war ich vor 2 stunden auch wieder und hab ueber das freiwilligendasein in kamerun geredet, war wieder ne richtig gute erfahrung, das radio macht echt spass!

So hoffe euch gehts allen gut wo auch immer ihr alle seid und dann gibts mal wieder neuigkeiten wahrscheinlich aus limbe naechste woche!=)

Alles beste, niels aus bamenda

Keine Kommentare: