Mittwoch, 1. Oktober 2008

Yaounde, Reiseprobleme und endlich Bamenda

Hey ihr Lieben!

Ich schreibe euch jetzt endlich zum ersten Mal aus Bamenda, der Stadt, in der ich auch arbeite seit heute morgen. Wir sind gestern angekommen mit einem Tag Verspaetung, aber dazu spaeter.
Die letzten Tage in Yaounde waren auf der einen Seite interessant und schoen, auf der anderen Seite wollten wir dann auch endlich alle mal in unsere Einsatzorte. Wir hatten bis Samstagmorgen noch unser Einfuehrungsseminar, bei dem wir vor allem nochmal auf dem Markt waren, gelernt haben Taxis zu bestellen (was wirklich eine Erfahrung ist in Kamerun) und am Freitag dann unsere Mentoren aus den Partnerorganisationen kennengelernt haben und mit diesen schonmal die kommenden vier Wochen besprochen haben. Mein Mentor ist Omer Songwe vom Youth Outreach Programme und er ist ziemlich nett, was sich heute auch bestaetigt hat. Am Wochenende waren wir dann abends in einer Bar, Restaurant in Yaounde, wo auch Live Musik gespielt wurde, was ziemlich cool war und uns ein wenig das Nachtleben von Yaounde naeher gebracht hat. Am Montagmorgen sind wir dann in zwei Gruppen ziemlich frueh in unsere Einsatzorte aufgebrochen. Die Leute, die im Suedwesten des Landes eingesetzt sind haben die oeffentlichen Transportmittel genommen, waehrend wir fuenf aus dem Westen und dem Nordwesten unseren kleinen DED-Bus genommen haben, was unser Verhaengnis werden sollte nach 150 Kilometern. Zu dem Zeitpunkt gab der kleine Bus seinen Geist auf und blieb auf der Strasse stehen. In der prallen Mittagssonne mussten wir eine Stunde auf den Mechaniker warten, der uns auch nur in dem Sinne helfen konnte uns zu sagen, dass unser Bus abgeschleppt werden muss.. Naja jedenfalls wurden wir dann von dem naechstgelegensten Ort von zwei DED-Kolleginnen abgeholt und nach Bafoussam gefahren, wo Lea und ich (die eigentlich nach Bamenda muessten) auch die Nacht verbringen mussten. So kam es dass wir nun mit einem Tag Verspaetung hier in Bamenda ankamen und unsere Arbeit erst heute beginnen konnte. Fuer mich wars heute ein recht entspannter Tag ohne viel Arbeit, die erst morgen richtig anfangen wird. Mein kleines Haus is ziemlich schoen und geraeumig, aber es verstaerkt auch das Gefuehl jetzt wirklich im kamerunischen Alltag angekommen zu sein, worauf ich mich jetzt einstellen werde. Morgen fange ich an mich in die Arbeit einzuarbeiten und ich hoffe euch die naechsten Tage gute Neuigkeiten schreiben zu koennen.
Alles Beste aus Bamenda!
Niels

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