hey ihr..
also jetzt ist schon fast die zweite Woche in Bamenda vorbei und ich kann sagen, dass diese ziemlich durchwachsen war. Am Anfang der Woche hatte ich immer noch an einer Krankheit zu laborieren, die ich mir wohl Ende letzte Woche eingefangen habe. Es ist bis jetzt zwar schon besser geworden, aber der Durchfall ist immer noch da und daher konnte ich jetzt schon zweimal die Bekanntschaft mit kamerunischen Krankenhaeusern machen, was wirklich eine Erfahrung ist, wie eigentlich alles hier. Bevor beim Arzt kein Geld auf dem Tisch liegt, passiert auch nicht viel, das ist ziemlich schockierend, wenn man an 20-30 HIV-Patienten vorbeilaeuft, die alle an diesem Tag keine Behandlung bekommen werden, weil der Arzt (bei dem ich dann noch schnell eine Behandlung bekommen habe) auf eine Hochzeit musste und so leider an diesem Tag nicht seinem Beruf nachgehen konnte. Naja das waren Erfahrungen, die wir hier wohl alle machen muessen, die aber erstmal ziemlich schockieren. Es war schade den Aufenthalt hier gleich mit einer Krankheit zu beginnen, aber ich wurde von meinen Kollegen und Freunden hier echt ziemlich lieb umsorgt. Dass es immer noch hart ist alleine zu wohnen und ich mich daran noch nicht wirklich gewoehnt habe beschaeftigt mich auch immer noch, aber ich denke es wird etwas Zeit brauchen und dann wird sich das legen.
Ansonsten war die Woche ganz gut. Wir haben dann endlich auch mit der Arbeit angefangen am Montag und die Grundschulen besucht, in denen Yvonne, eine Kollegin, und ich ab Anfang November taeglich Unterrichtsstunden zu Gesundheit, LifeSkills, Drogen und auch HIV halten werden, bin da ziemlich gespannt drauf. Im Moment ist die Arbeit eher organisatorisch, also auch nicht so mega spannend, aber das wird anders, wenn wir dann wirklich in den Schulen aktiv werden, da bin ich mir sicher. Gestern war dann noch die DED-Landesdirektorin hier und hat Lea, eine andere DED-Freiwillige, die Downstation wohnt (ich wohne UpStation), und mich besucht, was sehr schoen war, weil wir abends noch in ein Restaurant essen gegangen sind, wovon wir einen richtig schoenen Blick auf Bamenda geniessen konnten. Zudem habe ich gestern mit Kelly, einem kamerunischen Freiwilligen, an dem Radioprogramm fuer diese Woche gearbeitet, was dann morgen Mittag ausgestrahlt wird. Also werde ich morgen dann zum ersten Mal im kamerunischen Radio zu hoeren sein, was ich ziemlich amuesant finde. Werde auch ein bisschen ueber die jugendliche Musikszene aus Deutschland erzaehlen. Mal sehen, was mir da so einfaellt...Heut Nachmittag werde ich Fussball spielen gehn und danach kommen Lea und Cathrine, eine weitere deutsche Freiwillige, die hier fuer 3 Monate bleibt, bei mir vorbei und wir kochen und gucken vielleicht Filme. Ich hoffe euch allen geht es gut im good old germany..
Alles Beste, Niels
Freitag, 10. Oktober 2008
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