Donnerstag, 25. September 2008

Abschied, Flug, Ankunft und erste Tage...

Hey Ihr!

Mit ein bisschen Verspätung und anfänglicher Hektik am Pariser Flughafen (drei von unserer DED-Gruppe kamen fast zu spät durch die Sicherheitskontrolle) kamen wir jetzt endlich am Montag gegen 18:30 Uhr hier in Yaoundé, der kamerunischen Hauptstadt, an. Vom DED wurden wir direkt durch die Hauptstadt zu unserer Unterkunft, der protestantischen Universität, gebracht. Hier angekommen lernten wir in einer kurzen Vorstellungsrunde unsere beiden Mentorinnen, Frau Bartaune und Frau Chouapi, kennen, die beide ziemlich nett sind und uns durch das Einführungsseminar führen. Mehr war dann auch nicht mehr an dem Abend, weil alle ziemlich fertig waren. Die Nacht war, wider Erwarten, ziemlich mückenfrei und entspannt, zumindestens für mich. Nach dem Frühstück besuchte uns die DED-Landesdirektorin und begrüßte uns sehr herzlich mit einer kleinen Präsentation über den DED in Kamerun, der hier schon seit 1965 tätig ist. Danach gings dann mit unserem kleinen weißen Bus, der sehr an die UN-Wagen aus zahlreichen Filmen erinnert =), zur deutschen Botschaft, was sehr beeindruckend war. Auf der einen Seite war die Botschaft, so wie man es sich vorstellt, auf der anderen Seite auch ganz anders, viel unkomplizierter und offener/freundlicher. Also ne ganz nette Atmosphäre und das erste Mal bekam man das Gefühl als einer der ersten weltwärts-Freiwilliger wirklich in großem Fokus zu stehen. Es ist aber auch so ganz gut einfach zu wissen, dass die Botschaft weiß dass man da ist und dass sie sich auch um einen kümmert,wenns mal brenzlig wird.

Jetzt bin ich mittlerweile schon den zweiten Tag hier und ich kann sagen, dass ich schwer beeindruckt bin von ziemlich vielem hier. Wir waren grade essen in einem typisch kamerunischen Restaurant, was soviel heißt wie den Fisch, den man essen möchte vorher auswählen und um jeden Preis feilschen. Da is nich viel mit Bedienung oder einer Karte. Das Essen war aber richtig lecker und die Erfahrung mussten wir auf jeden Fall alle mal gemacht haben, bevor wir in die Städte fahren und weitestgehend auf uns alleine gestellt sind. Morgen geht’s ab auf den Markt und auf eine kleine Stadtrundfahrt mit André, einem Kameruner, der uns heute auch schon viel über „Do's and Don'ts“ im kamerunischen Alltag erzählt hat. Also wenn ich die ersten 2 Tage zusammenfasse muss ich sagen, dass ich mich hier schon ziemlich gut fühle, vor allem bin ich froh dass wir noch keinen Unfall mit unserem kleinen weißen Bus gebaut haben, was, meines Erachtens nach und wenn man sich den Verkehr hier anschaut, an ein kleines Wunder grenzt=)
Ich hoffe euch allen geht’s gut in good old germany und ich hör mal was von euch.. Ich werde versuchen hier aus Yaoundé nochmal zu schreiben, weil ich in Bamenda wohl erstmal nicht ins Internet kommen werde.

Die besten Grüße! Niels

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