Samstag, 25. Oktober 2008

Gruesse aus Bamenda

Hey Ihr,

Mal wieder ein kleiner Bericht aus Bamenda ueber die letzten sechs Tage die mal wieder sehr viel neues brachten und auch im grossen und ganzen wohl die besten meines aufenthalts hier.
Den letzten eintrag hatte ich ja aus bafoussam geschrieben, wo ich mein wochenende bei Hannah verbracht habe und ueber die zwei tage ueber auch die anderen freiwilligen nico, katharina und nico getroffen habe, die alle in der naehe und in bafoussam selber wohnen und arbeiten.. das wochenende war das beste bis jetzt, weil es einfach sehr sehr entspannend und sehr schoen mit den anderen 4 war. Samstag mittag, nachdem ich das internetcafe verlassen hatte sind wir auf den markt gegangen, der schon sehr viel chaotischer als der in bamenda ist um mal ein wenig lokalpatriotismus aufleben zu lassen. =) da aber bafoussam zwei maerkte hat und nico und katharina in der zwischenzeit zu Hannah und mir gestossen sind war ich dann doch am ende wieder begeistert von bafoussams maerkten weil vor allem der zweite sehr viel traditionellen schmuck, masken und schnitzereien zum verkauf anbietet. Hab dann auch gleich mal zugeschlagen und mir fuer umgerechnet 5,50 euro (!!) ne handgemachte holzmaske fuer mein kleines haus gekauft. Ich war gestern in einem handwerksladen hier in bamenda und seitdem glaube ich dass ich immens viel geld fuer einrichtungsgegenstaende ausgeben werde, klingt komisch aber es gibt so viel schoene holzfiguren und masken hier dass ist unglaublich.
Aber zurueck zum wochenende, was Samstag abend mit einer gemuetlichen essens- und filmkombination langsam dem befuerchteten ende zuging. Aber auch der Sonntag hatte noch so seine kleinen hoehepunkte obwohl ich mit sehr viel heimweh den tag starten musste, aber eine kleine party des direktors der brauereien in bafoussam hob die stimmung und senkte die angst vor der arbeitswoche wieder erheblich. Obwohl die ganze veranstaltung doch sehr an kolonialzeiten erinnerte und es schon ein sehr sehr komisches gefuehl war wenn man bedenkt, dass dort wirklich nur weisse und extrem reiche kameruner sein konnten und auch wir nur da waren weil wir weiss sind, war es doch sehr entspannend und man konnte etwas abschalten vom kulturschock der wohl immer noch schleichend sehr gegenwaertig ist.
Die fahrt zurueck war nicht weniger interessant spannend wie die fahrt nach bafoussam. Ich hatte natuerlich wieder einen mit tonnen ueberladenen kleinbus mit 20 passagieren erwischt (ich glaub man hat gar keine andere wahl hier) und konnte wieder mit engem koerperkontakt an der seite die wunderschoene landschaft geniessen.. abends in bamenda angekommen habe ich dann mit Gerald, einem kamerunischen freund von mir mit dem ich sehr viel mache im moment, seine tante besucht wo wir natuerlich auch gleich sehr viel traditionelles essen aufgetischt bekamen. Ich muss ja mal sagen dass ich sehr begeistert von dem kamerunischen essen bin und ich werd auch sehr kaempfen muessen hier nicht zuzunehmen, weil es doch, auch wenn es sehr lecker ist, immer fettig ist.
Danach haben wir dann die vier deutschen maedels getroffen mit denen wir dann spaeter in einen nachtclub sind um neeles, eines der deutschen maedchen, geburtstag reinzufeiern. Der abend war ne richtig coole erfahrung und mit den kamerunern die mit waren hatten wir auch sehr viel spass.
Montag musste ich dann laenger schlafen, das ging gar nicht anders, aber zum glueck war das kein problem bei der arbeit sodass ich erst um 9 anfing um die frageboegen die Yvonne und ich die letzte woche in den grundschulen ausgeteilt hatten auszuwerten, was auf der einen seite eine sehr eintoenige arbeit war auf der anderen seite hatte ich wenigstens viel zu tun. Montag abend bin ich dann nochmal kurz zu den vier maedchen runter in die stadt gefahren um den geburtstag mit topfschlagen (jetzt ohne witz) ein wenig weiter zu feiern. Abends hab ich dann zuhause entspannt. Dienstag war ich noch fussball spielen, aber viel kuerzer als ich eigentlich vor hatte aber so ist das in kamerun und ich pass mich langsam an die zeit einfach etwas zu dehnen den tag ueber =) so kam es auch dass ich diese woche nur einmal statt dreimal fussball spielen werde aber okay, dafuer war ich dann gestern mit catie joggen und wir hatten eine sehr nette unterhaltung…Gestern morgen hab ich dann noch gewaschen, was meine haende ziemlich belastet hat (auch sone sache an die man sich wirklich gewoehnen muss) aber eine wirklich gute erfahrung ist, vor allem wenn man wiederkommt und die waesche ploetzlich nur noch in eine maschine stecken muss- eigentlich sehr langweilig…
Was die arbeit angeht habe ich die letzten tage vor allem fuer das radioprogramm viel gemacht. Haben viele interviews gemacht und geschnitten, auch schon im voraus weil Kelly, mit dem ich das programm mache, die naechsten wochen nicht da sein wird, sodass ich vieles alleine machen werde die naechsten wochen. Zusaetzlich mussten die frageboegen noch analysiert werden was wir naechste woche dann hoffentlich abschliessen (die arbeitseinstellung ist hier wirklich ganz anders als in Deutschland, alles ist sehr viel langsamer aber daran muessen wir uns alle hier gewoehnen).
Gerade sitz ich bei catie zuhause und nutze das kostenlose internet um euch zu schreiben, werde mir dann gleich einen workshop den unsere ngo organisiert angucken der sich hauptsaechlich mit der emanzipation der frauen hier in der gemeinde befasst, bin ich mal gespannt. Das wochenende ueber wird nico aus bafoussam mich besuchen und wir werden morgen abend auf eine art kirmes gehn auf die auch catie mit ein paar kamerunischen freunden gehn wird, worauf ich mich sehr freue.
Also es geht etwas bergauf mal wieder obwohl ich immer noch meine momente heimweh habe aber naja muss ich irgendwie durch…
Ich hoffe es geht euch allen gut und ich danke euch jetzt mal fuer die vielen nachrichten die ich bekomme, die bauen wirklich auf!Also Danke=)
Die liebsten gruesse aus bamenda! Niels

Samstag, 18. Oktober 2008

Bilder aus Bamenda

Die Rueckansicht einer Schule in der ich arbeiten werde und ein Kind=)



Nico zu Besuch in Bamenda...


Yvonne mit der ich zusammenarbeite...



Blick auf Bamenda vom Buero aus...


Mein Wohnzimmer...





Der Bananenbaum vor meiner Tuer=)













Bamenda, die Dritte

Hey Ihr!

Es ist jetzt schon lange her dass ich das letzte mal was hier reingeschrieben habe aber die tage sind auch sehr voll gepackt gewesen die letzte woche, darum kommt jetzt auch erstmal ein batzen von post auf euch zu..=)
nachdem ich am wochenende dann endlich mal halbwegs auskuriert war nach einer woche magen darm problemen kam nico aus bafoussam mich besuchen.wir sind den tag über in meienr nachbarschaft wandern gegangen und haben uns abends mit nji, gerard und marcel, drei kamerunern die ich hier kennengelernt habe, bei mir getroffen und kamerunisches abendessen gekocht was sehr nett und lustig war. Sind dann schon um 10 ins bett, weil dass seit wir hier sind wirklich unser Rhythmus geworden ist. Morgens um 6 (!) aufstehen und abends um 9 – 10 ins bett, man kann irgendwie gar nicht anders, ich versteh das auch nicht so genau. Heute bin ich um halb 8 aufgestanden, solang hab ich hier noch nie geschlafen nur soviel dazu=)..naja jedenfalls war nico dann auch noch den sonntag morgen da den wir mit einem relativ scharfen omelett in einem kamerunischen cafe gestartet haben. Sind dann danach vier deutsche freiwillige besuchen gefahren die auch in bamenda arbeiten und hier auch für ein jahr bleiben.. das lustige ist dass sarah, einer der vier, aus butzbach kommt was ihr ja alle kennt =) war dann auch recht lustig mit den vier, vor allem wenn man jemanden hat mit dem man über die heimat reden kann! Nico is dann mittags gefahren und ich bin abends zu lea in die stadt reingefahren um bei ihr zu übernachten was auch sehr nett und aufbauend war weil ich an dem tag ziemliches heimweh hatte und es ziemlich gut getan hat mit jemandem der das nachvollziehen kann reden zu können.. Montag hat dann die arbeit wieder angefangen die an dem tag aber eigentlich nur aus dateien kopieren und aus einem netten plausch mit yvonne, der kollegin mit der ich zusammen in den schulen unterrichten werde, bestand, was aber an dem tag mir ziemlich geholfen hat weil ich mit ihr auch mal über das alleinsein in meiner wohnung gut reden konnte. Nach der Arbeit habe ich mich dann mit Catie getroffen der cousine meiner amerikanischen tante, was total abgefahren ist weil wir uns das letzte mal vor 15 jahren (!) in den usa getroffen haben und uns jetzt hier in bamenda wiedersehen. Die welt ist einfach zu klein. Das treffen war dann auch richtig richtig cool und wir hatten viel spass. Es ist auch irgendwie ziemlich schön zu wissen dass, auch wenns ein ziemlich weit entfernter teil ist, ein teil der eigenen familie in der umgebung ist. Das Catie da ist macht vieles im moment leichter einfach weil das gefühl besser ist wenn man weiß dass jemand dort ist mit dem man auch über seine familie reden kann und der diese auch selber kennt...Abends ist dann gerard vorbeigekommen und wir haben zusammen zu abend gegessen. Gerard arbeitet auch im Youth Outreach Programme und wird ab dem nächsten monat ein programm bezüglich politischer partizipation der jugendlichen in kamerun koordinieren woran ich mich wahrscheinlich hängen werde weil es sich ziemlich interessant anhört..
Dienstag sind Yvonne und ich die Schulen besuchen gefahren um den kindern unsere fragebögen auszuteilen die uns hoffentlich aufschluss über deren wissenstand bezüglich gesundheit, hiv, lifeskills oder drogen informieren werden. Nach der arbeit wollte ich eigentlich nur kurz ins internetcafe um danach die vier mädels (sarah, neele, caro und lena) in ihrer wohnung zu besuchen. Mir kam dann erstens der regen nicht gelegen und zweitens hab ich auf dem weg im taxi bemerkt dass ich meinen usb stick im internetcafe liegengelassen hab. Ich bin dann sofort zurück mit nem anderen taxi und hab den stick sogar noch bekommen aber es war dann schon 17:15 und um 6 wollte ich schon wieder bei lea sein. Ich hab mir dann schlauerweise gedacht dass ich eigentlich auch gleich zu lea fahren könnte, hab ein taxi genommen und nach ungefähr 500 metern bemerkt dass ich das taxi in die falsche richtung bestellt habe. Bin dann wieder ausgestiegen und musste noch ein neues taxi nehmen. Hab dann insgesamt vier taxen für zwei fahrten bezahlt, was mich an dem abend, mittlerweile ist es ja eigentlich nur noch lustig, ziemlich geschlaucht hat.
Mittwoch morgen bin ich mit Adama, einer anderen kamerunischen freiwilligen aus dem Youth Outreach Programme, in die stadt gefahren um die interviews für unser radioprogramm was immer samstags ausgestrahlt wird und was übrigens die letzte woche sehr lustig war, weil es um youth and music ging und ich als beispiel für die deutsche musikkultur clueso gespielt habe, worauf die kameruner im studio total abgefahren sind. Naja...jedenfalls waren wir dann in der stadt unterwegs um interviews zum thema dating on campus zu bekommen, was jetzt nicht so mega spannend war aber auch eine erfahrung wert. Die nächste riesen Erfahrung die ich an dem tag machen konnte war „Atchu“, ein kamerunisches nationalgericht, was es glaube ich hauptsächlich in der nord west provinz gibt. Ich war bei nji's familie zu besuch und konnte dort hautnah miterleben wie es ist eine paste mit suppe zu essen, in dem man die paste in diese suppe tunkt und nur schluckt ohne zu kauen! Es ist schon ein richtig richtig merkwürdiges gefühl, wenn man sich dran gewöhnt hat geht’s mit der zeit, aber so richtig den sinn davon hab ich erst bemerkt als ich dann mal versucht hab diese paste zu kauen. Richtig widerlich, also dann doch lieber gleich schlucken!
Naja donnerstag mittag bin ich dann auf das gelände auf dem auch die vier mädels wohnen gefahren um mit ihnen und ein paar kamerunern volleyball zu spielen. So richtig ausgelastet waren wir danach alle nicht und ich hab zum glück mitbekommen wie ein paar jungs in der nähe fussball gespielt haben und hab mich da dann einfach drangehängt, was ziemlich spass gemacht hat!
Abends waren wir dann alle bei catie, die auf dem gleichen gelände wohnt, zum taco essen eingeladen. Einfach mal was anderes zu essen als kamerunisches essen war auch mal wieder richtig schön das sag ich euch!
Gestern morgen bin ich dann von caties wohnung hoch nach upstation ins büro gefahren um mit yvonne dann die fragebögen wieder einzusammeln die wir angang der woche ausgeteilt hatten. Waren damit dann auch schneller fertig als geplant und ich hab mich schon gefreut dass ich mein wochenende und die damit verbundene reise nach bafoussam zu hannah, moni, nico und katharina früher starten könnte. Bin dann auch gleich um 11 nach downtown reingefahren zu ner reisegesellschaft von der ich wusste dass sie nach bafoussam fährt, naja nur leider nicht an dem tag wie mir dann mitgeteilt wurde, weil alle busse in bafoussam seien und an dem tag wohl keins mehr zurückkommen würde. In totaler panik um mein wochenende bin ich dann zur nächstbesten reisegesellschaft quer durch die stadt gefahren. Dort angekommen hab ich mir sofort ein ticket für den nächsten bus gekauft der in einer halben stunde, so wurde es mir gesagt, abfahren sollte. Naja gut die halbe stunde habe ich gewartet und bin dann auch wirklich in einen bus gekommen, saß auch schon, bis der nette herr von der busgesellschaft mir mitteilen musste dass ich doch erst den nächsten bus nehmen könne weil ich später als die anderen, die nicht mehr in den bus gekommen waren, bezahlt hätte. Warum ich dann ein ticket für genau den bus überhaupt bekommen habe ist mir bis heute schleierhaft aber ich glaube dass ist einfach kamerun=).. heute kann ich wieder drüber lachen aber gestern musste ich wirklich noch geschlagene 3 stunden warten bis ich dann wirklich im richtigen bus sitzen konnte. Die reiseerfahrung war es dann aber auf jeden fall wert. Die landschaft ist der hammer hier das konnte ich gestern das erste mal richtig miterleben aber auch einfach die beschaffenheit des busses und die tatsache dass er wahrscheinlich um 3 tonnen überladen war und die berge eher rückwärts runtergefahren als hoch gefahren ist sind glaub ich erfahrungen die man so schnell nicht vergisst..
bin dann so gegen 5 in bafoussam angekommen und wurde von moni und hannah abgeholt. Sind dann mit 6 leuten in einem taxi (was hier absoluter Standard ist) nach hannah nach hause gefahren wo ich dann heute nacht auch geschlafen habe nachdem wir zusammen spaghetti (endlich wieder!!=)) gegessen und einen film geguckt haben.. gleich werden wir dann noch nico und katharina auf dem markt treffen und mit ihnen den tag verbringen bevor ich morgen wieder nach bamenda zurückfahre, worauf ich grad nich so lust habe weil es hier ziemlich schön und gemütlich ist, aber es war bestimmt auch nicht das letzte mal dass ich bafoussam besucht habe!
Soviel zu meiner letzten woche, ich hoffe euch geht’s allen, wirklich ALLEN gut und ich hör mal wieder was von euch.. Vermiss euch immer noch ziemlich! Beste Grüße aus Bafoussam!
Niels

Freitag, 10. Oktober 2008

hey ihr..

also jetzt ist schon fast die zweite Woche in Bamenda vorbei und ich kann sagen, dass diese ziemlich durchwachsen war. Am Anfang der Woche hatte ich immer noch an einer Krankheit zu laborieren, die ich mir wohl Ende letzte Woche eingefangen habe. Es ist bis jetzt zwar schon besser geworden, aber der Durchfall ist immer noch da und daher konnte ich jetzt schon zweimal die Bekanntschaft mit kamerunischen Krankenhaeusern machen, was wirklich eine Erfahrung ist, wie eigentlich alles hier. Bevor beim Arzt kein Geld auf dem Tisch liegt, passiert auch nicht viel, das ist ziemlich schockierend, wenn man an 20-30 HIV-Patienten vorbeilaeuft, die alle an diesem Tag keine Behandlung bekommen werden, weil der Arzt (bei dem ich dann noch schnell eine Behandlung bekommen habe) auf eine Hochzeit musste und so leider an diesem Tag nicht seinem Beruf nachgehen konnte. Naja das waren Erfahrungen, die wir hier wohl alle machen muessen, die aber erstmal ziemlich schockieren. Es war schade den Aufenthalt hier gleich mit einer Krankheit zu beginnen, aber ich wurde von meinen Kollegen und Freunden hier echt ziemlich lieb umsorgt. Dass es immer noch hart ist alleine zu wohnen und ich mich daran noch nicht wirklich gewoehnt habe beschaeftigt mich auch immer noch, aber ich denke es wird etwas Zeit brauchen und dann wird sich das legen.
Ansonsten war die Woche ganz gut. Wir haben dann endlich auch mit der Arbeit angefangen am Montag und die Grundschulen besucht, in denen Yvonne, eine Kollegin, und ich ab Anfang November taeglich Unterrichtsstunden zu Gesundheit, LifeSkills, Drogen und auch HIV halten werden, bin da ziemlich gespannt drauf. Im Moment ist die Arbeit eher organisatorisch, also auch nicht so mega spannend, aber das wird anders, wenn wir dann wirklich in den Schulen aktiv werden, da bin ich mir sicher. Gestern war dann noch die DED-Landesdirektorin hier und hat Lea, eine andere DED-Freiwillige, die Downstation wohnt (ich wohne UpStation), und mich besucht, was sehr schoen war, weil wir abends noch in ein Restaurant essen gegangen sind, wovon wir einen richtig schoenen Blick auf Bamenda geniessen konnten. Zudem habe ich gestern mit Kelly, einem kamerunischen Freiwilligen, an dem Radioprogramm fuer diese Woche gearbeitet, was dann morgen Mittag ausgestrahlt wird. Also werde ich morgen dann zum ersten Mal im kamerunischen Radio zu hoeren sein, was ich ziemlich amuesant finde. Werde auch ein bisschen ueber die jugendliche Musikszene aus Deutschland erzaehlen. Mal sehen, was mir da so einfaellt...Heut Nachmittag werde ich Fussball spielen gehn und danach kommen Lea und Cathrine, eine weitere deutsche Freiwillige, die hier fuer 3 Monate bleibt, bei mir vorbei und wir kochen und gucken vielleicht Filme. Ich hoffe euch allen geht es gut im good old germany..
Alles Beste, Niels

Samstag, 4. Oktober 2008

Bilder aus Yaounde

Verkehr in Yaounde...

Bananentransport auf den Strassen von Yaounde

Vor der Unterkunft entspannen...

Unsere Gruppe vor Yaounde (v.l.n.r.)
Hannah, Lea, Jannik, Ich, Moni, Janna, Nico, Lea, Katharina und unsere Vertrauensperson Madame Chouapi

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Yaounde, Reiseprobleme und endlich Bamenda

Hey ihr Lieben!

Ich schreibe euch jetzt endlich zum ersten Mal aus Bamenda, der Stadt, in der ich auch arbeite seit heute morgen. Wir sind gestern angekommen mit einem Tag Verspaetung, aber dazu spaeter.
Die letzten Tage in Yaounde waren auf der einen Seite interessant und schoen, auf der anderen Seite wollten wir dann auch endlich alle mal in unsere Einsatzorte. Wir hatten bis Samstagmorgen noch unser Einfuehrungsseminar, bei dem wir vor allem nochmal auf dem Markt waren, gelernt haben Taxis zu bestellen (was wirklich eine Erfahrung ist in Kamerun) und am Freitag dann unsere Mentoren aus den Partnerorganisationen kennengelernt haben und mit diesen schonmal die kommenden vier Wochen besprochen haben. Mein Mentor ist Omer Songwe vom Youth Outreach Programme und er ist ziemlich nett, was sich heute auch bestaetigt hat. Am Wochenende waren wir dann abends in einer Bar, Restaurant in Yaounde, wo auch Live Musik gespielt wurde, was ziemlich cool war und uns ein wenig das Nachtleben von Yaounde naeher gebracht hat. Am Montagmorgen sind wir dann in zwei Gruppen ziemlich frueh in unsere Einsatzorte aufgebrochen. Die Leute, die im Suedwesten des Landes eingesetzt sind haben die oeffentlichen Transportmittel genommen, waehrend wir fuenf aus dem Westen und dem Nordwesten unseren kleinen DED-Bus genommen haben, was unser Verhaengnis werden sollte nach 150 Kilometern. Zu dem Zeitpunkt gab der kleine Bus seinen Geist auf und blieb auf der Strasse stehen. In der prallen Mittagssonne mussten wir eine Stunde auf den Mechaniker warten, der uns auch nur in dem Sinne helfen konnte uns zu sagen, dass unser Bus abgeschleppt werden muss.. Naja jedenfalls wurden wir dann von dem naechstgelegensten Ort von zwei DED-Kolleginnen abgeholt und nach Bafoussam gefahren, wo Lea und ich (die eigentlich nach Bamenda muessten) auch die Nacht verbringen mussten. So kam es dass wir nun mit einem Tag Verspaetung hier in Bamenda ankamen und unsere Arbeit erst heute beginnen konnte. Fuer mich wars heute ein recht entspannter Tag ohne viel Arbeit, die erst morgen richtig anfangen wird. Mein kleines Haus is ziemlich schoen und geraeumig, aber es verstaerkt auch das Gefuehl jetzt wirklich im kamerunischen Alltag angekommen zu sein, worauf ich mich jetzt einstellen werde. Morgen fange ich an mich in die Arbeit einzuarbeiten und ich hoffe euch die naechsten Tage gute Neuigkeiten schreiben zu koennen.
Alles Beste aus Bamenda!
Niels